Senegal 2011

Projektbesuche in Kaolack

Obwohl die Bischofskonferenz Senegals und weiterer Nachbarstaaten am Abend mit einem Festgottesdienst beginnt, nahm sich der Bischof der Diözese Kaolack, Benjamin, Zeit für unsere Gruppe. Er erzählte uns von seinen siebzehn Gemeinden die weit verstreut liegen.

Wichtig bei seiner Arbeit ist ihm das gute Verhältnis zwischen Chisten und Muslime, da die Probleme, die zu bewältigen sind (Arbeitslosigkeit, Armut, Analphabetismus…) für alle Senegalesen die gleichen sind.

Bischof Kaoloack

Anschließend besuchten wir die katholische Schule in Kaolack. 950 Jungen und Mädchen zwischen 6 und 12 Jahren werden dort unterrichtet.

Schule Kaolack

Begrüßt wurden wir von den Kindern, die auf dem Schulhof einige Lieder für uns sangen. Diese Schule besuchen sowohl katholische wie auch muslimische Kinder aus allen sozialen Schichten.

Schule Kaolack

Besuch bei Claire Logis l´Amitié, einer Laienorganisation. Diese Ausbildungsstelle bietet Mädchen ohne Schulabschluss die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen. Die Schülerinnen stellten die verschiedenen Berufsrichtungen vor. Darunter waren Berufe wie Schneiderin, Friseuse, Hauswirtschafterin, Köchin etc. Besonders beeindruckend war die Geschichte von Viola. Über fünf Jahre hat sie gebraucht ihren Vater davon zu überzeugesn, eine Ausbildung bei Claire Logis l´Amitié machen zu dürfen. Nur ihrer Beharrlichkeit und der Unterstützung ihres Onkels, der diese Einrichtung kannte, ist es zu verdanken, dass sie jetzt schon seit einem Jahr ihren Traumberuf zur Schneiderin hier erlernen darf. Die Leiterin der Ausbildungsstelle Agnes Yoba ist vielen bekannt, als einer unserer Gäste aus dem Senegal im Monat der Weltmission.

Projekt Agnes

Zum Abschluss des Tages besuchten wir den feierlichen Eröffnungsgottesdienst der morgen beginnenden Bischofskonferenz.

 

Senegal – Deutschland 3:3

Der Besuch des wichtigstens Wallfahrtszentrums im Senegal in Popenguine wurde kurzerhand zu einem mitreißenden Kickerturnier zwischen Kindern des Ortes und fussballbegeisterten Reiseteilnehmern.

Kickertunier

Kickertunier

Unter fachkundiger Reiseführung, ausgestattet mit erstklassiger Technik, ging es es weiter nach Mbour zu den missio-Projektpartnern, den Schwestern vom Guten Hirten. Sie kümmern sich vornehmlich um benachteiligte Frauen.

Megafon im Bus

Megafon im Bus

Weiter ging es nach Kaolack.

Dort angekommen gab es ein Treffen mit Vertretern der Gemeinden von Kaolack. Sie stellten dort ihr pastorales Programm und ihre Gemeindearbeit vor. Besonders beeindruckend war die Vielfältigkeit der Arbeit, die sie leisten. Ihr Engagement reicht von konkreter Hilfe am Nächsten, über Bibelstunden unter Leitung von Katechisten, Jugend- und Familienarbeit, bis hin zur Bildung von Kleinen Christlichen Gemeinden.

Gemeindevertreter von Kaolack

Gemeindevertreter von Kaolack

 

 

Ein Sonntag auf der Ile Gorée

Christkönig-Sonntag in der St. Borromäus-Gemeinde auf der etwa 3 km von Dakar vorgelagerten Ile Gorée. 400 Christen leben auf der ehemaligen Sklaveninsel. Im Gottesdienst stellen sich die verschiedenen Gruppen (Frauengemeinschaft, Pfadfinder, Justitia et Pax Kommisssion u.a.) der Gemeinde vor und erneuern in einer feierlichen Zeremonie ihr Engagement.

Gemeinsames Fischessen mit Abbé Jospeh Touré, Leiter der Gemeinde, und dem Pfarrgemeinderat:

Gemeinsames Fischessen

Gemeinsames Fischessen

“Tür ohne Wiederkehr”. Von hieraus wurden Sklaven “verschifft”:

Tür ohne Wiederkehr

Tür ohne Wiederkehr

 

Heute morgen haben wir beeindruckende

… und zugleich bedrückende Schilderungen von vier Flüchtlingen gehört, die vor einigen Jahren aus anderen afrikanischen Ländern in das Land der “Teranga” geflüchtet sind. Viele von ihnen haben ihre Familienangehörigen verloren und sind traumatisiert. Caritas und missio helfen und begleiten diese Menschen auf ihrem schwierigen Weg.

Begegnung mit Powerfrauen: Wir sind bei den “Filles du Saint Coeur de Marie”, der ersten einheimischen Ordensgemeinschaft der Subsahara. Sie kümmern sich  besonders um die Förderung von Frauen und deren Kinder.

Die missio-Reisegruppe ist im Senegal angekommen.

Die missio-Reisegruppe ist im Senegal angekommen.

Aachen – Dakar: Wir haben die Ralley gewonnen. Schaut mal, was da mitten in Dakar herumfährt …

Sammeltaxi im Senegal: Bunt und kommunikativ.

Sammeltaxi im Senegal: Bunt und kommunikativ.

 

Erster Tag in Dakar

Von Brüssel nach Dakar. Von 10 auf 27 Grad. Wir sind als missio-Gruppe unterwegs und besuchen unsere ProjektpartnerInnen.