Ruanda/Burundi 2013

Schwarz auf weiß und öffentlich: Der Anfang!

Die Route:

Ruanda und Burundi. Die Hauptstadt Ruandas – Kigali  – ist unsere Basis. Von dort ist eine Nordroute Richtung Ruhengeri und Gisenyi mit Besuchen bei einer FairTrade Kooperative, die für Starbucks Kaffee produziert, und einem missio-Projekt zur Ausbildung von Laien in christlichen Gemeinschaften geplant. Zurück in Kigali geht es auf unserer Südroute weiter Richtung Bujumbura, der Hauptstadt Burundis, wo sich das Büro unserer Projektpartner von Amahoro-Amani, einem Friedensprojekt der Pfadfinder in Burundi, Ruanda und Nord- und Südkivu, befindet. Auch ein missio-Projekt mit Pax Christi zu Menschenrechtsarbeit, genauer zur Reintegration von Ex-Kombattanten, werden wir dort besuchen. Und zwischendurch? Treffen und Aktionen mit Pfadfindern vor Ort, Abendessen mit Freunden und Bekannten und jede Menge Abenteuer natürlich!

Die Reisenden:

Acht Personen. Eine kunterbunte Mischung. Von Judith Grave und Heiner Ganser-Kerperin, beide bei missio, wo sie u.a. den missio-Truck „Menschen auf der Flucht“ koordinieren. Der missio-Truck ist eine mobile, interaktive Ausstellung zum Thema „Flucht“ in einem LKW, die auf Anfrage gemietet werden kann, auch von Pfadfindern – für den Stamm oder die Gemeinde – aber das nur am Rande. Judith und Heiner haben beide diverse Erfahrungen in Afrika, aber sie sind erstmalig in der Region der großen Seen unterwegs. Dann Livia Wiedau und Tina Dietz. Zwei Mädels von der PSG (Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg). Die PSG hat eine Partnerschaft mit den ruandischen Pfadfinderinnen, der AGR (Association des Guides de Burundi). Tina war 2005 für zwei Wochen in Ruanda. Livia war für einen ähnlichen Zeitraum 2010 zum 30-jährigen Partnerschaftsjubiläum AGR-PSG vor Ort. Beide sind neugierig auf ihren zweiten Besuch bei ihren Partnerinnen. Wer noch? Vier Pfadfinder/innen der DPSG (Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg): Frank Eichinger, Jana Gundelach, Rapha Breyer und Saskia Scholten waren oder sind Mitglieder des Bundesarbeitskreis Internationale Gerechtigkeit und in irgendeiner Form schon lange mit der Ruanda-Partnerschaft verbunden, die die DPSG ebenfalls seit über 30 Jahren mit der Association des Scouts de Ruanda (ASR) pflegt. Frank und Jana waren zuletzt 2007 auf einer Begegnungsreise in Ruanda. Ich, Saskia, habe 2005 einen Freiwilligendienst in Ruanda gemacht und war seitdem alle zwei Jahre wieder vor Ort. Der absolute Ruanda-Experte der Truppe ist Rapha. Er hat über zwei Jahre in Ruanda gelebt, als Freiwilliger der DPSG und Mitarbeiter des Deutschen Entwicklungsdiensts. Nun geht es für ihn zum ersten Mal wieder zurück. Alle miteinander sind wir gespannt und aufgeregt, was uns erwartet. Sicher ist eines: Wir bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen mit, die jedes Erlebnis unserer Reise bereichern und um den jeweiligen Blickwinkel multiplizieren werden. Ein spannendes Unterfangen!

Die Ziele:

Wir wollen dreierlei:

  1. Pfadfinderkontakte: Partnerschaftspflege live – wir treffen unsere Partner/innen von AGR und ASR, sowie die Mitarbeiter/innen von Amahoro-Amani zu gemeinsamen Ausflügen, zum Austausch und Diskutieren und zum Feiern natürlich auch.
  2. Flucht-Flucht-Flucht: Das geplante Thema der DPSG-Jahresaktion 2015 in Kooperation mit missio. Mögliche Kooperationsprojekte, wie das mit den Ex-Kombattanten in Bujumbura, möchten wir uns anschauen und auf Jahresaktionsprojektpotenzial prüfen.
  3. Erlebnisse und Erfahrungen: Wir wollen unseren Horizont erweitern und Spaß haben. Jeden Tag aufs Neue – ist doch klar!

Der Status Quo:

Noch fünf Tage und vier Mal schlafen, dann geht es los. Ich bin aufgeregt. Das ist der erste Artikel des Blogs. Schwarz auf weiß und öffentlich – der Beginn eines Abenteuers.

Saskia

Ruanda/ Burundi-Reise steht vor der Tür

Vom 19. Juli bis 01. August findet

eine gemeinsame Reise der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) und von missio Aachen nach Ruanda und Burundi statt.

Geplant ist zunächst ein Flug nach Kigali (Ruanda). Dort werden die Nationalleitungen der ASR und AGR (lokale Partnerverbände der DPSG und der PSG) besucht. Außerdem soll die Projektarbeit von missio vor Ort erkundet werden. Anschließend geht es weiter nach Burundi, wo die Gruppe einen Einblick in die Arbeit der Peace Clubs erhält und mit dem Amahoro-Amani-Team ein DPSG-Projekt evaluiert wird. Parallel dazu machen die missio-Mitarbeiter/-innen Projektbesuche. Danach geht es wieder zurück nach Ruanda, um den Flieger gen Heimat zu nehmen.

Die acht Teilnehmer/innen werden von ihrer Reise » hier im Blog live berichten.

Christian Schnaubelt, missio-Online-Redaktion