Christlich-muslimischer Dialog auf Mindanao

Frank Kraus, Prälat Klaus Krämer und Michael Meyer beten in einer kleinen Kapelle in einer Begegnungsstätte der christlich-muslimischen Silsilah-Stiftung, einem missio-Projektpartner. 2013 wurde diese Kapelle bei Unruhen in Zamboanga niedergebrannt. Die Baumstümpfe unter dem Kruzifix stammen von dem niedergebrannten Gelände.

Frank Kraus, Prälat Klaus Krämer und Michael Meyer beten in einer kleinen Kapelle in einer Begegnungsstätte der christlich-muslimischen Silsilah-Stiftung, einem missio-Projektpartner. 2013 wurde diese Kapelle bei Unruhen in Zamboanga niedergebrannt. Die Baumstümpfe unter dem Kruzifix stammen von dem niedergebrannten Gelände.

Widersprüchliche Gefühle auf Mindanao in Zamboanga für unsere missio-Philippinen-Delegation heute: Einerseits haben die Menschen Angst vor Terroristen, die den Islam für ihre Rechtfertigung missbrauchen. Wir besichtigen eine Einrichtung, die bei Unruhen 2013 niedergebrannt wurde. Das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen ist angespannt. Andererseits macht die christlich-muslimische Silsilah-Stiftung Hoffnung. missio-Partner Pater Sebastiano leitet sie. In dieser Einrichtung arbeiten Christen und Muslime zusammen für Frieden und Entwicklung auf Mindanao.

Familienmenschen

Filipinos sind Familienmenschen. So hat es das gemeinsame Familienessen als wertvoller Bestandteil eines christlich gelebten Lebens in den Katechismus der philippinischen Bischofskonferenz geschafft. Das lernen wir, eine achtköpfige Delegation des Internationalen Katholischen Missionswerks missio Aachen mit Präsident Prälat Klaus Krämer an der Spitze, bei unserem Besuch auf den Philippinen, der vom 10. bis 17. Januar dauert.

Gruppenfoto

Gruppenfoto | Foto: missio

Aus dem Leben der philippinischen Kirche

Bischof Angelito R. Lampon

Bischof Angelito R. Lampon | Foto: Johannes Seibel / missio

Bischof Angelito R. Lampon (rechts) von den ‎Philippinen‬ muss weinen: Vor einiger Zeit haben islamistische Terroristen einen seiner Priester erschossen. Er selbst kann nur unter Militärschutz außerhalb des Bischofshauses auftreten. Er ist Apostolischer Vikar von Jolo. Dort agiert die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf (“Schwert Gottes”). Wir trösten heute Bischof Lampon in der Konferenz von ‎missio‬ und der philippinischen Bischofskonferenz auf ‎Manila.

Familien – Das Herz der Filipinos

Filipinos müssen überall auf der Welt arbeiten – das zerreißt die Familien in der Heimat. Pflegekräfte, Matrosen, Haushaltshilfen etc. – die sogenannten “Overseaworkers”. Ein heikles Thema.

"Filipinos are meal-oriented ..."

“Filipinos are meal-oriented …” | Foto: Johannes Seibel / missio

Es ist ein Thema der Philippinen-Konferenz, die ‎missio‬-Präsident Prälat Krämer und Erzbischof Socrates V. Villegas, Vorsitzender der Philippinischen Bischofskonferenz, in Manila‬ eröffnet haben. Damit bereiten wir uns auf den Monat der Weltmission (#‎wms16‬) im Oktober vor.

Was so in der Zeitung steht …

‎Manila‬ ist eine Stadt der religiösen Superlative – und wir, eine achtköpfige missio‬-Delegation mit Präsident Prälat Klaus Krämer, seit gestern Mittag mittendrin. Bis Sonntag treffen wir uns mit Bischöfen, Priestern, Ordensfrauen und Männern, Laien der philippinischen Kirche. Gemeinsam bereiten wir den Monat der Weltmission (‪#‎wms16‬) im Oktober in Deutschland vor. Dann kommt die Kirche der Philippinen‬ zu uns zu Gast. Mit uns reist auch Elaine Estivalét-Steiner vom Kindermissionswerk “Die Sternsinger“.