Fortbildung auf allen Ebenen …

… für den Gaumen

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Mmmmmmh köstlich!!

 

… für den Visionsprozess

orientiert sich am Puls der Menschen – was brauchen sie und wo erreiche ich sie?

“Die Brillanz partizipativen Lernens liegt nicht daran, wie gut du sprichst, sondern inwiefern Du fähig bist, die Großartigkeit der Teilnehmer/-innen zum Vorschein zu bringen.”

“Die Brillanz partizipativen Lernens liegt nicht daran, wie gut du sprichst, sondern inwiefern Du fähig bist, die Großartigkeit der Teilnehmer/-innen zum Vorschein zu bringen.”

Abschied von Aleli und Georgit, die uns die letzten zwei Tage begleitet haben. (v.l.n.r.: Gabriele, Aleli, Jojit, Johannes)

Abschied von Aleli und Georgit, die uns die letzten zwei Tage begleitet haben. (v.l.n.r.: Gabriele, Aleli, Jojit, Johannes)

Visionen entwickeln

Ein Seminartag in Maryshore:

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Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Fischrestaurant aus.

Es geht um Haltungen, nicht um Strukturen!

Es war nicht leicht, in der großen Kathedrale von Bacolod einen Platz zu finden. Auch wenn Massen von Gläubigen um 9 Uhr aus dem Gotteshaus strömten, war die Kirche alsbald wieder gut gefüllt. Es war die vierte von zehn Sonntagsmessen.

Gemeinsames Vater unser in vielen Sprachen

Gemeinsames Vater unser in vielen Sprachen

Ein wenig mehr Platz war mittags in der Hahnenkampfarena. Auch dort wurden wir herzlich empfangen – und in die Rituale vor Ort eingeweiht. Einmal mehr ging es um Leben und Tod.

Manege frei für den nächsten Kampf

Manege frei für den nächsten Kampf

Ansonsten standen weiterhin Theorie und Praxis Basiskirchlicher Gemeinschaften (BEC) auf dem Programm. Das, was oft unter Kirchenbildern reflektiert wird, wurde uns als Wachstumsphasen des Kirchewerdens nähergebracht. Dabei kamen fünf Bilder in den Blick. Die kann man so skizzieren:

  1. Versorgende Kirche – zeigt einen Priester im Zentrum der Gläubigen, die alle auf ihn hin ausgerichtet sind.
  2. Kirche der Helfer_innen – zeigt weiterhin einen Priester im Zentrum der Gläubigen. Einige Mitglieder der Gemeinde handeln als verlängerter Arm des Priesters.
  3. Erwachende Kirche – zeigt viele Gruppen in und rund um die Kirche, deren (An-)Fragen (z.B. »Wie verbinden wir Leben und Glauben?«) nicht nur als Krise, sondern auch als Chance zum Aufbruch wahrgenommen werden.
  4. Kirche der Dienste – zeigt eine Gemeinde, deren Mitglieder sich ihrer Taufwürde und -verantwortung bewusst sind. Allerdings fehlt noch eine Verbindung der einzelnen Dienste untereinander.
Aleli vor Skizzen zu den Wachtumsphasen 1 bis 4

Aleli vor Skizzen zu den Wachtumsphasen 1 bis 4

  1. Kirche als Gemeinschaft der Gemeinschaften – zeigt folgende Merkmale:
    • Neighborhood
    • Word of God
    • Action & Service
    • Link to the Wider Church

Die Dynamik dieser letztgenannten Phase strahlt in die Lebenswelt der Fernstehenden, der an den Rand Gedrängten und Abgehängten. Die Feier des Wortes Gottes und die gemeinsam geteilte Vision sind Quelle dieses Zukunftsbildes:

Herausforderung für die Zukunft

Herausforderung für die Zukunft

Nicht nur auf den Philippinen fragt man sich:

Welche Wachstumsphase(n) erlebe ich in meiner Gemeinde?

Von welcher Kirche und Form von Gemeinde träume ich?

Wo ist dann ein Platz für mich?

Retreat – geistliche Einkehrtage

Nach dem beeindruckenden Besuch einer kleinen christlichen Gemeinschaft in einem Dorf von Zuckerrohrarbeitern verbrachten wir als Gruppe den Freitagnachmittag und Samstag im Bukal-Insititut.

Das Bukal-Institut, in dem wir in der ersten Woche untergebracht sind.

Das Bukal-Institut, in dem wir in der ersten Woche untergebracht sind.

Dort waren wir vom Team um Estela, Father Boyet und Father Mark auf einen geistlichen Weg eingeladen. Dabei stand die Schriftstelle aus Joh 6,1-15 im Mittelpunkt. Um zu erleben, was eine BEC (Basic Ecclesial Community = Christliche Basisgemeinschaft) ist, sollten wir uns als Gruppe auf den Weg machen, selber eine solche Gemeinschaft zu werden.

Father Boyet:

“Beide Pole von Grenzen und Möglichkeiten sind gemeinsam auf der Tanzfläche und tanzen zusammen. Beide sind da und gehen miteinander um. Wir selber haben die Chance, sie miteinander in Beziehung zu bringen, damit sie sich gegenseitig ergänzen und nicht bekämpfen.”

Verschiedene Methoden kreativer Bibelarbeit halfen uns, die folgenden drei Merkmale von BECs miteinander zu erarbeiten:

  • Bridging the gap between church and daily life
  • Building up the sense of faith, of the sensus fidelium
  • Crafting new dreams

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Eine intensive Versöhnungsfeier am Samstagvormittag und die abschließende Eucharistiefeier am Abend ließen uns eindrucksvoll erfahren, wie christliche Gemeinschaft auf die Frohe Botschaft aufbaut und erfahrbar wird.

Father Mark erklärt in der Predigt den dritten Aspekt der BECs: "Crafting new dreams!"; aus dem Glauben heraus neue Träume gestalten!

Father Mark erklärt in der Predigt den dritten Aspekt der BECs: “Crafting new dreams!”; aus dem Glauben heraus neue Träume gestalten!

Am Ende des Gottesdienstes wurden wir ermutigt, uns nicht von Bedenkenträgern entmutigen zu lassen, und auf die Behauptung “Es geht nicht!” mit dem Song  “Es ist möglich!” zu antworten.

Schulfrei und sugar bowl

Negros Occidental – klingt seltsam. Auf den ersten Blick. Den Namen gaben einst die spanischen Conquistadores. Negros bezieht sich auf die dunkle Hautfarbe der indigenen Bevölkerung, Occidental bezeichnet den westlichen Teil der Insel.

Einige alte Kolonialgebäude und die Plaza als Mittelpunkt des dörflichen und städtischen Lebens sind übrig geblieben aus der spanischen Kolonialzeit.

Auch die großen Zuckerrohrplantagen auf Negros gehen zurück in die Zeit der spanischen Besatzung.

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Die Region gilt als “sugar bowl” (Zuckerschüssel) der Philippinen. Vieles dreht sich ums Zuckerrohr.

“Zucker ist süß für die, die ihn essen. Noch süßer für die, die davon profitieren und den Gewinn einstreichen und bitter für die, die ihn produzieren müssen.”

sagt ein Sprichwort.

Zuckerrohrzucker

Zuckerrohrzucker

Am Nachmittag unseres zweiten Tages auf den Philippinen besuchen wir ein kleines Plantagenarbeiter-Dorf. Eine BEC (Basic Ecclesial Community – Christliche Basisgemeinschaft) empfängt uns in der von ihnen errichteten Kapelle in der Mitte des Dorfes. Der Grundgedanke christlicher Basisgemeinschaften ist inmitten der Zuckerrohrplantagen und angesichts der sozialen Situation deutlich spürbar: “Bridging the gap between church and daily life” (zu deutsch etwa: Überbrückung des Grabens zwischen Kirche und alltäglichem Leben)

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Am Nachmittag dann ein erster Retreat zu BECs. Dazu später mehr.