Senegal (Nov. 2011)

»Lern- und Begegnungsreise«

Senegal: weniger als sechs Flugstunden von Europa entfernt entdecken Sie ein Land ungeahnter und faszinierender Möglichkeiten. Afrika pur.

Sie sind herzlich eingeladen, die besondere Gastfreundschaft („Téranga“) der Senegalesen zu erfahren und einmalige Landschaften zu erleben. Durch die engen Kontakte, die missio zur Kirche im Senegal seit vielen Jahren unterhält, werden wir aus erster Hand vom Alltagsleben der Christen in diesem mehrheitlich muslimischen Land erfahren. Der Senegal gilt als ein Modell dafür, wie Angehörige der christlichen und islamischen Religionsgemeinschaft friedlich miteinander leben und die Herausforderungen des Alltags gemeinsam meistern.

Das Wahrzeichen des Senegal: der Baobab-Baum. (© Fritz Stark / missio)

Das Wahrzeichen des Senegal: der Baobab-Baum. (© Fritz Stark / missio)

Das Bild oben zeigt das Wahrzeichen Senegals: den Baobab-Baum. Er ist Afrikas Lebensbaum und Mythos zugleich. In seinem Schatten versammeln sich die Menschen, um die Dinge des Alltags zu besprechen oder um einfach den Augenblick zu geniessen.Wir werden an vier verschiedenen Orten das Wirken der Kirche in der Diaspora erleben: in der pulsierenden etwa 3 Mio. Einwohner zählenden Hauptstadt Dakar, im Erdnussanbaugebiet rund um Kaolack im Innern des Landes, im „Venedig Westafrikas“ genannten Saint-Louis direkt an der Mündung des Senegal sowie in dem wichtigen Wirtschaftsgebiet rund um Thiès. Darüber hinaus besuchen wir mit der Benediktinerabtei Keur Moussa einen Ort, wo gregorianischer Choral und afrikanische Kora- und Trommelklänge ine wunderbare Synthese eingehen.

Reiseprogramm:

1. Tag: Freitag, 18. November

Ankommen in Dakar: Wir fliegen von Brüssel direkt nach Dakar. Abflug: 14:15 ab Brüssel; Ankunft: 19:30 Uhr. Transfer zu unserer Unterkunft.

2. Tag: Samstag, 19. November

Dakar. Unser missio-Partner Abbé Ambroise Tine gibt uns einen Überblick über die gesellschaftliche und kirchliche Situation im Senegal. Wir entdecken die Hauptstadt des Senegals.

3. Tag: Sonntag, 20. November

Ein Sonntag auf der ehemaligen Sklaveninsel: Mit einer kleinen Fähre setzen wir auf die nahe gelegene Insel Gorée über. Die Insel mit ihren pastellfarbenen Kolonialhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert hat einen überraschend mediterranen, heiteren Charakter. Dabei erlangte sie als Sklaveninsel traurige Berühmtheit und diente bis zum Verbot der Sklaverei zur Verschiffung der Sklaven. Zusammen mit der kleinen kath. Inselgemeinde feiern wir Gottesdienst und werden mit Angehörigen aus der Gemeinde zusammen kommen. Wir besuchen das „musée des esclaves“.

4. Tag: Montag, 21. November

Von Dakar ins Landesinnere: Wir verlassen Dakar in Richtung Mbour und machen einen Stopp in Popenguine, dem wichtigsten christlichen Wallfahrtszentrum Senegals. In Mbour begegnen wir den Schwestern vom Guten Hirten, die sich in einem von missio unterstützten Projekt um die Wiedereingliederung von benachteiligten Frauen in die senegalische Gesellschaft kümmern. Anschließend fahren wir weiter nach Kaolack.

5. Tag: Dienstag, 22. November

Christ-Sein in der Minderheit: Wir sind in der Diözese Kaolack. 2 Millionen Einwohner hat die Diözese, davon sind 16.000 Christen. Wie sie ihren Alltag bewältigen und ihren Glauben leben, das erleben wir durch die unmittelbaren Kontakte mit den Menschen u.a. bei dörflichen Treffen zwischen Christen und Muslimen.

6. Tag: Mittwoch, 23. November

Von Kaolack nach St. Louis: Vormittags begleitet uns Abbé Pierre Dione zu verschiedenen Begegnungen in seiner Diözese. Abbé Pierre ist u.a. Präsident der Priestervereinigung des Senegals und durch die Aktion PRIM (deutsche Priester helfen ihren Mitbrüdern) mit missio seit vielen Jahren verbunden. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter nach Saint-Louis und erhalten vielfältige Eindrücke vom Senegal der Kolonialzeit.

7. Tag: Donnerstag, 24 November

Das „Venedig Westafrikas“ St. Louis: Wir erleben Stadt und Menschen und ihre farbenprächtigen Märkte. In verschiedenen Begegnungen mit missio-Partnern der Diözese St. Louis erfahren wir konkret vor Ort von der Arbeit und den Herausforderungen einer Kirche in der Minderheit.

8. Tag: Freitag, 25. November

Von St. Louis nach Thiès: Weiterfahrt nach Thiès und Besuch verschiedener kirchlicher Einrichtungen.

9. Tag: Samstag, 26. November

Benediktinerabtei Keur Moussa: Von Thiès fahren wir zur Benediktinerabtei Keur Moussa, wo wir gregorianische Gesänge kombiniert mit afrikanischen Kora- und Trommelklängen hören werden. In der kleinen Boutique des Klosters können Sie sich kurz vor der Rückreise noch mit selbst hergestellter Konfitüre und frischen Säften eindecken. Unser Aufenthalt in dem beschaulichen Kloster geht mit einer Andacht zu Ende, bevor wir dann direkt zum Flughafen fahren. Rückflug: 22:35 Uhr. Ankunft in Brüssel: 05:25 Uhr.

Änderungen des Reiseprogramms vorbehalten.

Reiseinfos auf einen Blick:

Reisetermin: 18. bis 27. November 2011

Preis: 1.500,- Euro (Zuschlag für EZ soweit vorhanden)

Teilnehmer: Ehren- und Hauptamtliche Multiplikatoren in der Einen-Welt-Arbeit. Höchstens 16 Teilnehmer. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Vorbereitungstreffen: 15. Oktober, 11 bis 16 Uhr, in Aachen oder Köln

Enthaltene Leistungen: Flug Brüssel–Dakar und zurück; alle Transfers im Senegal; alle Eintrittsgelder; 7 Übernachtungen mit Halbpension in kirchlichen Unterkünften

Einreise: Visum nicht erforderlich. Reisepass nach Einreise noch mind. 6 Monate gültig.

Gesundheit: Impfungen nicht erforderlich. Gelbfieber-Impfung und Malariaprophylaxe wird emfpohlen.

Zeitunterschied: + 1 Stunde

Geld: Senegal ist Mitglied der Communauté Financière Africaine (CFA). 1 Euro = 650 CFA

Reiseleiter: Werner Meyer zum Farwig, missio (leitet seit über 20 Jahren Lern- und Begegnungsreisen vorwiegend in Ländern Afrikas und Asiens)

Veranstalter: Internationales Katholisches Missionswerk, missio e.V., Aachen

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.

Weitere Infos: Werner Meyer zum Farwig (Kontakt)

Weitere Informationen:

» Monat der Weltmission 2011 (Schwerpunktland: Senegal)
» Länderübersicht Senegal

 

Über die Reise berichten wir in diesem Blog.