Am Ziel angekommen…!?

Wie schnell die Zeit vergeht… Das ist uns besonders in den letzten Tagen unserer Reise bewusst geworden. Denn schon liegen 2 Wochen intensiver Begegnungen, prägender Eindrücke und tiefgehender Erfahrungen hinter uns. Wir sind einen gemeinsamen Weg gegangen. Begleitet haben uns dabei tolle Menschen und Teams, die es verstanden haben, uns das philippinische Gesicht der Kirche näher zu bringen.

Während wir uns in den ersten Tagen unserer Reise eine Menge Theorie angeeignet haben, konnten wir im zweiten Teil eintauchen in ganz unterschiedliche Facetten und Orte von Kirche. Formation, Bewusstwerdungsprozesse, Phasen und Wachstumsschritte von Kirche – das alles hat erst nach und nach Gestalt angenommen und wäre ohne die konkreten Erfahrungen wohl sehr abstrakt geblieben. Erst in der Begegnung mit den unterschiedlichen Gemeinschaften, die wir besuchen durften und an den vielen verschiedenen Orten hat sich vieles ganz real ereignet. Dabei haben wir auch gelernt: Ein Ideal gibt es nicht. Aber der gemeinsam geteilten Vision immer ein Stückchen näherkommen ist mehr als ein Ideal. Denn das ist bereits Realität und geschieht an vielen Orten. Ein Pfarrer in Manila formulierte es so: „Die Aufbrüche, die geschehen, z.B. dort, wo Menschen sich zusammenschliessen, um das arme Brautpaar zu unterstützen, damit es sich seinen Herzenswunsch erfüllen kann, um zueinander Ja zu sagen. Oder dort, wo Menschen  plötzlich mithelfen wollen am Bau der Kirche, die vorher im Gemeindekontext Nie in Erscheinung getreten waren. Das alles sind Glühwürmchen, die Licht in den oftmals grauen Alltag bringen.„

Am Ziel unserer Reise sind wir angekommen. Aber kann man das eigentlich so sagen? Was ist denn das Ziel unserer Reise? Ein geographischer Ort? Oder schriftlich formulierte Ziele, die es umzusetzen galt und gilt? Jeder hat sich eigene und unterschiedliche Ziele gesetzt. Aber eine der wichtigsten Erkenntnisse unserer Reise ist diese: Jede Krise birgt eine gewaltige Chance! Machen wir uns in diesem Sinn auf die Suche nach dem deutschen Gesicht Jesu.

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Die Skyline von links im Licht der untergehenden Sonne.

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Abschlussfoto. Im Hintergrund die Millionenmetropole Manila.