Vision ganz praktisch

SONY DSC Nach einem ergiebigen tropischen Regen in der Nacht, der die Luft noch Feuchter, die Temperaturen aber nicht tiefer gemacht hat, sind wir vor dem Frühstück in die Nachbarschaft, ein paar Straßen weiter gegangen. Die Fischer die Tag für Tag bei Ebbe am Strand unterwegs sind und fleißig ihre Eimer füllen, leben dort in kleinen Hütten und bieten ihren Fang an. Die Frage für uns: was holen die dort aus dem Meeresboden?

Wer es schon probiert hat, erkennt es sicher schnell wieder: Das ist ein Berg frischer Austern. Das Leben der Menschen bringt uns zum Staunen, sehr einfach, beengt und sehr freundlich. Der Ausflug am frühen Morgen lies den Tag gut beginnen.

Nach dem Frühstück unter freiem Himmel und Blick aufs Meer machten wir uns wieder auf zum Bibelteilen. Heute mit Bildern und Körpergebet, ob das bei uns auch funktioniert?

Der Retreat am Vormittag führte uns wieder zurück in heimische Regionen, am Beispiel von Oberursel  und Steinbach im Bistum Limburg verfolgten wir den Visionsprozess, der vor 4 Jahren von hier aus inspiriert wurde. Danach gab es wieder Zeit um Fragen zu beantworten.

Das Mittagessen war, wie alle Mahlzeiten, durch die Vielfalt der Fischvarianten wieder ein Erlebnis.

Der Nachmittag brachte einen Retreat zum Thema Formation und ErwSONY DSCachsenenbildung. Sehr lebhaft, durch ein Rollenspiel eingeleitet konnten wir uns in die Situation einer philippinischen Basisgemeinde, die wir später auch noch besuchen werden, hineinversetzen. Am Ende stand die Erkenntnis, dass das Lebensgefühl und die Religiosität sich deutlich von unseren Erfahrungen unterscheiden. Sehr bereichernd ist immer wieder die unkomplizierte Verbindung von Leben und Liturgie.

Zum Abschluss des Tages feierten wir gemeinsam Eucharistie in der schönen Hauskapelle.

Die Einrichtung ist etwas ganz besonderes. Father Mark erzählte uns, dass ein altes verrottetes Fischerboot das Material für Altar, Kreuz, Ambo und Bänke lieferte. Eine sehr beeindruckende Gestaltung, die zum Blick auf das Meer passt.SONY DSC