Wieder ein Reisetag

Heute haben wir endlich wiederp1050748-klein Internet, deswegen könnt ihr nun den eigentlichen Artikel von Freitag lesen …

Heute morgen haben wir uns als Reisegruppe getrennt. Livia und Tina sind in Ruanda geblieben, wir anderen haben uns zum Busbahnhof aufgemacht, um nach Bujumbura (Burundi) zu fahren. Der Plan eine halbe Stunde vor Abfahrt des Busses da zu sein war gut, hat aber leider nicht funktioniert. Wir waren ca. 20 min. vor Abfahrt am Bus und haben so noch 2 normale und 4 „Klappsitze“ erhalten. Damit nicht immer die gleichen Personen die Stange der Klappsitze im Rücken haben, was bei 6 Stunden Busfahrt recht unangenehm ist, haben wir zwischendrin die Plätze gewechselt. Unsere Hoffnung war es, dass der Bus in Huye etwas leerer wird, auch dieser Plan ging schief. Anstelle von Personen die den Bus verließen kamen noch 5 Weitere hinzu. 2 Plätze waren jedoch nur noch frei, das hatte zu Folge, dass der „Conducteuri“ (Karteneinsammler, etc.) den Rest der Strecke stand und sich abwechselnd Saskia und Frank mit 4 weiteren Personen und einem Baby eine 4er Reihe teilten. Ansonsten verlief die Busfahrt recht laut. Der Conducteuri hat im wieder laut gerufen, Witze erzählt oder zumindest etwas gesagt, was die übrigen Fahrgäste lustig fanden oder er hat bei seiner Handymusik mitgesungen. An der Grenze gab es keine Probleme, so dass wir recht zügig wieder auf der burundischen Seite in den Bus einsteigen konnten um unsere Fahrt nach Bujumbura fortzusetzen.

Der erste und größte landschaftliche Unterschied sind die vielen Palmen. Eine wirklich schöne Landschaft. An den durchfahrenen Orten sieht man jedoch auch schnell, dass Burundi ein ärmeres Land als Ruanda ist.

Abends sind wir endlich zum Busbahnhof eingebogen und wurden dort von Richard einem burundischem Pfadfinder abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Nach einer erfrischenden Dusche gab es noch ein Abendessen mit Vorsitzenden der burundischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen (ASB & AGB) mit Sand unter uns und den Wellen des Tanganikasees im Hintergrund. Alles in allem ein anstrengender Reisetag mit einem wunderschönen Abschluss am See.

Jana