Virgen de Guadalupe und Abschluss der Reise

Von Cuernavace haben wir uns auf den Rückwegimg_2669 nach Mexiko Stadt gemacht und nochmals in der Casa Emaus Quartier bezogen für die letzten beiden Tage.

Ein Highlight war noch der Besuch des größten Wallfahrtsortes in ganz Lateinamerika bei der Mutter von Guadalupe. Spannend ist dabei, dass die Virgin ein Identitätspunkt und spiritueller Ort für alle Lateinamerikaner/innen ist: für die Christen und für alle Gruppierungen der indigen Völker. Überall auf unserer Reise ist uns die Virgin schon zuvor begegnet. Es gibt eigentlich keinen Haushalt, keine Fabrikhalle, keine Kapelle, keine öffentlichen Plätze ohne ein Bild der Virgin von Guadalupe. An ihrem eigentlichen Festtag, am 12. Dezember, treffen sich dort jährlich ca. 8 Millionen Menschen und auch jede Pfarrei und Diözese hat jährlich ihre spezielle Wallfahrt zu ihr.

Zudem gab es noch beeindruckende Erfahrungen im Anthropologischen Museum der Stadt, eines der berühmtesten und größten Museen der Welt, als auch in der Casa Azul, dem Haus von Frida Kahlo, der bekanntesten Künstlerin im 20. Jahrhundert in Mexiko.

Am letzten Tag heute gab es noch eine abschließende Reflexionsrunde, in der nochmals deutlich wurde, dass es ein gelungenes Pilotprojekt der beiden Werke missio Aachen und Adveniat zusammen mit der Theologischen Fakultät Münster war. Auch wenn natürlich einige Verbesserungsvorschläge ins Gespräch kamen, fahren alle rundum zufrieden und mit einem Koffer voller neuer Erfahrungen und erweitertem Blickwinkel nach Hause.
Die abschließende Eucharistiefeier in der Gruppe mit offenem Kyrie, Bibel teilen und Fürbitten, zusammen mit den Schwestern der Casa Emaús, hat für einen ‚runden‘ Abschluss der Reise gesorgt.

Wir danken allen, die diesen Blog immer wieder verfolgt und an uns gedacht haben und nicht zuletzt all denjenigen, die uns diese Fahrt ermöglicht haben.
Im Sinne des gestrigen Nationalfeiertages sagen wir mit den Mexikanern: Adiós y viva México!

Mirjam und Nathalie