Der erste Tag der Reise, …

… an dem tagsüber kein Programm angesetzt ist. Heute hat jeder mal die Möglichkeit, sich selbst auf den Weg zu machen und die faszinierende Metropole zu erkunden. Zusammen mit Albert Lampe und Stefan Bonath mache ich mich auf den Weg nach St. Michael. Es ist die Pfarrei von Daphne Leong. Die KCG, die ich bereits 2004 bei meinem damaligen Besuch kennen gelernt habe, hat uns eingeladen. Da sie von Daphne erfahren habe, dass ich sechs Jahre später erneut in Singapur bin, haben sie alles dafür getan, dass wir uns wiedersehen. Es ist ein sehr herzlicher Empfang. In einem chinesischen Restaurant erleben wir erneut die herzliche Gastfreundschaft der Menschen aus Singapur. Ich bin beeindruckt davon, wie sehr den Menschen noch unsere Begegnung von vor sechs Jahren präsent ist. Bei unserer Verabschiedung drücken sie ihre Hoffnung aus, dass wir uns spätestens in 6 Jahren erneut sehen!

Am Abend dann ein wichtiger Programmpunkt unserer Reise: Es gilt, den Gastfamilien Dank zu sagen. Denn durch den Aufenthalt in diesen Familien ist uns ein Einblick in das Leben in Singapur, in KCGs, in das Leben der Pfarreien ermöglicht worden, den man als Tourist nie erhalten könnte. Und wie kann man am besten in Singapur seinen Dank ausdrücken? Richtig – mit der Einladung zu einem Essen.

Es ist ein freudiges Wiedersehen mit unseren Gastgebern. Bei einem ausgiebigen Abendessen in einem bekannten Restaurant direkt am Strand genießen sowohl unsere Gastfamilien als auch wir die erneute Begegnung. Leider hat uns just an diesem Abend das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gewaltige Gewitter und Tropenregen haben das Restaurant gezwungen, alle Gäste unter den überdachten Bereich zu setzen. Eine riesige Geräuschkulisse aufgrund sehr vieler Restaurantbesucher verunmöglichen jeglichen Versuch, eine kleine Ansprache zu halten. Trotzdem ist der Abend als gelungen anzusehen. Viele E-Mail-Adressen werden ausgetauscht, falls dies nicht schon vorher geschehen war. Herzlich verabschieden wir uns von unseren Gastfamilien, als uns um 21.30 Uhr unser Bus abholt, um uns zurück in unsere Unterkunft zu bringen.