Als „Frühstücks-Selbstversorger“ …

… freuen wir uns am gefüllten Kühlschrank und den von den Gastgebern eingekauften Vorräten. Erster offizieller Programmpunkt des Tages dann der Besuch des National Museum of Singapore, in dem wir mit Hilfe einer beeindruckenden multimedialen Präsentation die Geschichte und Gegenwart Singapurs kennen lernten. Gestärkt durch ein typisch chinesisch-malayisches Essen, treffen wir dann im Pastoralinstitut der Erzdiözese das gesamte Team. Arthur Goh, der Direktor des Instituts, gibt uns eine Einführung in die Geschichte der KCG in Singapur. Bereits in den 70er Jahren sind erste Anfänge auszumachen. Seit dieser Zeit gibt es bestehende Gruppen. Eine zweite Gründungsphase war in den 90er Jahren inspiriert durch die Vision der asiatischen Bischofskonferenzen (FABC).

Für die asiatischen Bischöfe ist die Errichtung der KCGs Ausdruck eines spezifischen asiatischen Weges, „eine neue Art, Kirche zu sein“. Dieser pastorale Weg wird als AsIPA bezeichnet. Die dritte Phase ist durch die Unterstützung und Einführung des Instituts seit dem Jahr 2000 auszumachen. Das Engagement des gesamten AsIPA-Teams, bestehend aus Haupt- und Ehrenamtlichen (volunteers), findet seine Motivation in den eigenen Erfahrungen als Mitglieder dieser Gemeinschaften. Nach einem sehr intensiven Nachmittag steigt nun die Spannung. Ab morgen geht es für drei Tage in unterschiedliche Familien in Singapur. Es gilt, einen Eindruck vom Alltagsleben der Menschen, aber auch den KCGs selbst zu bekommen.